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1:1-Meetings: ihr Zweck und ihre Vorteile

Marta Gomez-Taylor
1:1-Meetings: ihr Zweck und ihre Vorteile
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Daten zeigen, dass 70 % der Varianz beim Team-Engagement ausschließlich durch die Teamleitung bestimmt wird.* Regelmäßige Gespräche zwischen Teamleads und ihren direkt unterstellten Mitarbeitenden sind deshalb nicht nur hilfreich, sondern entscheidend für den Erfolg am Arbeitsplatz.

Regelmäßige 1:1-Meetings schaffen Vertrauen, fördern Entwicklung und stärken eine Kultur der Offenheit. Sie sollten strukturiert und zielgerichtet sein, keine blossen Kalenderlücker. Gut geführt sind sie der Schlüssel zu langfristigem Engagement und Teamerfolg.

Um das Beste aus euren 1:1-Meetings herauszuholen, erkundet dieser Leitfaden ihren Hauptzweck, relevante Themen und die wichtigsten Fragen. Wir behandeln auch die wichtigsten Vorteile und häufige Stolpersteine.

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*Gallup, 2024

Was sind 1:1-Meetings?

1:1-Meetings sind eine Art Arbeitsgespräch, bei dem zwei Teammitglieder, meist eine Teamlead und eine direkt unterstellte Person, positives und konstruktives Feedback austauschen, Entwicklungsmöglichkeiten besprechen, über Leistung sprechen, potenzielle Probleme identifizieren und proaktiv auf Herausforderungen eingehen. Teamleads hält sie wöchentlich, zwei-wöchentlich oder monatlich ab.

Regelmäßige 1:1-Meetings schaffen Vertrauen und funktionieren am besten, wenn sie mit einer klaren Agenda strukturiert sind. Strukturierte Gespräche fördern messbare Fortschritte bei Zielen, Leistung und Karriereentwicklung. Zukunftsorientierte Organisationen nutzen Tools wie Leapsome Meetings, um diese Struktur zu unterstützen. Laut unserem Workforce Trends Report sagen 90 % der Mitarbeitenden, dass eine klare Agenda Meetings produktiver macht.

Was ist der Hauptzweck von 1:1-Meetings?

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Leapsome Meetings hilft Teilnehmenden, Massnahmen im Blick zu behalten und sicherzustellen, dass Entscheidungen auch umgesetzt werden

1:1-Meetings erfüllen viele Funktionen, aber ihr Kern liegt darin, Engagement zu vertiefen, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu fördern, die Beziehung zwischen Teamlead und Team zu stärken und letztlich Leistung zu steigern sowie die Mitarbeiterbindung zu verbessern. Learning-&-Development-Direktorin Kathleen Shaw bringt es auf den Punkt: „Wenn Teamleads keine 1:1s halten, und viele tun das nicht, ist das wahrscheinlich ein Teil eures Engagement-Problems.“

1:1s geben Teamleads ausserdem die Möglichkeit:

  • Schnelle, fokussierte Check-ins zu führen. Bei Gruppenmeetings mit vielen Beteiligten können Updates leicht unter die Räder geraten. Manche sprechen mehr als andere, individuelle Updates führen zu Nebengesprächen. 1:1s machen Check-ins schnell und fokussiert.
  • Private Gespräche zu führen. Im 1:1 können Mitarbeitende ihre Meinung in einem sicheren Umfeld äussern und sensiblere Themen wie Vergütungs- und Beförderungsreviews besprechen.
  • Gemeinsame Ziele zu setzen. Im 1:1 können Teamlead und Mitarbeitende Unternehmens- und Teamziele besprechen und gemeinsam individuelle Entwicklungsziele erarbeiten.
  • Empathische Arbeitsbeziehungen aufzubauen. Volle Aufmerksamkeit zu schenken zeigt echtes Interesse und hilft, Vertrauen aufzubauen.
  • Eine problemlösende Denkweise zu fördern, die zu beruflichem Wachstum führt. Wenn Teamleads ihre Mitarbeitenden ermutigen, Herausforderungen anzusprechen, hilft das, die Wurzel von Problemen zu finden und sie schneller zu lösen. Das stärkt Transparenz und Offenheit im Team.

Regelmässige Check-ins sind auch für Remote-Teams besonders wichtig, die weniger Kontaktpunkte mit Kolleginnen und Teamleads haben. Untersuchungen zeigen, dass 15 % der externen Mitarbeitenden sich isoliert fühlen und 11 % Schwierigkeiten haben, motiviert zu bleiben. Mehr Gesprächsmöglichkeiten helfen, sich verbundener und eingebundener zu fühlen.

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Themen für eure Agenda im 1:1-Meeting

Hier sind die wichtigsten Punkte, die eine gute 1:1-Agenda abdecken sollte. Strukturiert eure Gespräche entsprechend, damit sie fokussiert und produktiv bleiben.

An infographic illustrating four topics to include in your 1:1 meeting agenda.

Ziele & OKRs

Stellt im 1:1 sicher, dass individuelle Ziele nicht vom Kurs abkommen. Klärt Fragen zu individuellen, Team- und persönlichen Zielen. Besprecht den Fortschritt bei den individuellen Karrierezielen und nehmt euch Zeit, die OKRs der Organisation zu reflektieren und aufzuzeigen, wie die Arbeit der Person zum Gesamtbild beiträgt. Gebt Feedback zum Zielfortschritt, hört aber auch zu, wie es der Person geht, und entscheidet gemeinsam über nötige Anpassungen.

💡 Wenn euer Unternehmen Zielmanagement-Software wie Leapsome Goals nutzt, könnt ihr Entwicklungsziele, OKRs und mehr direkt in eure 1:1-Agenden integrieren.

Feedback

1:1s sind eine perfekte Gelegenheit, Feedback auszutauschen. Teamleads können ihr eigenes Feedback geben und Mitarbeitende fragen, wie sie sie am besten unterstützen können und wie sich Führung, Teamdynamik oder Unternehmenskultur verbessern lassen.

Bei der Gestaltung der Agenda sollten Teamleads unterschiedliche Kommunikationsstile berücksichtigen. Manche Mitarbeitenden finden es leichter, konkretes Feedback zu geben, wenn sie vorab informiert wurden und sich vorbereiten konnten.

Für Teammitglieder, die sich nicht wohl dabei fühlen, direkte Meinungen zu möglichen Problemen zu teilen, könnt ihr anonyme Feedback-Optionen wie Umfragen oder Q&A-Boards erkunden.

Lernen & Entwicklung

1:1-Meetings sind eine Chance, herauszufinden, wie Mitarbeitende wachsen wollen, und sie darin zu coachen. Zum Beispiel arbeitet jemand vielleicht im Marketing, möchte aber in den Bereich Coding wechseln, anstatt sich auf Führungskräfteentwicklung zu konzentrieren. Teamleads können auch Skills-Gaps identifizieren und Mitarbeitende dabei unterstützen, passende Weiterbildungsmöglichkeiten zu finden.

Die Kombination eines Meeting-Tools mit einem Kompetenzrahmen hilft Teammitgliedern, mögliche Entwicklungspfade im Unternehmen zu erkennen. Wenn ihr Leapsome nutzt, könnt ihr mit unseren integrierten KI-Funktionen in wenigen Minuten massgeschneiderte Kompetenzrahmen erstellen.

Lob & Anerkennung

Jede Person verdient es, dass ihre Arbeit gesehen wird. 1:1s sind ein perfekter Rahmen für Teamleads, um Mitarbeitende daran zu erinnern, dass ihr Einsatz geschätzt wird. Öffentliches Lob ist wirkungsvoll, aber Anerkennung entfaltet ihre volle Wirkung in der Kombination aus öffentlichen und privaten Momenten. Ermutigt Teamleads, konkrete Beispiele zu nennen, damit Mitarbeitende wissen, was sie künftig beibehalten sollen.

„[Es] ist einfach nicht so, dass alle Teamleads regelmäßig 1:1s abhalten. Das ist eine Kardinalsünde. 1:1s sind ruhige, fokussierte Zusammenarbeitszeiten, in denen Mitarbeitende und Vorgesetzte miteinander in Kontakt treten.

Es ist auch die wichtigste Gelegenheit, von eurer Mitarbeitenden zu hören, und es ist ihre Zeit, nicht eure.“

Kim Scott in Radical Candor: Be a Kick-Ass Boss Without Losing Your Humanity

12 wirkungsvolle Fragen für 1:1-Meetings

Wir haben unsere wichtigsten Best-Practice-Fragen für Teamleads zusammengestellt, die als Ausgangspunkt für die Planung von 1:1s dienen können. Da jede Person unterschiedliche Bedürfnisse und Präferenzen hat, ist es wichtig, die Gespräche auf den jeweiligen Kontext anzupassen und die Phrasen nicht wortwortwörtlich zu verwenden.

Für Teamleads: Fragen für das 1:1 mit Mitarbeitenden

Teamleads können Versionen dieser Fragen in ihre 1:1-Agenden aufnehmen. Sie können sie vorab teilen, damit Mitarbeitende die Möglichkeit haben, ihre Gedanken zu erkunden und offen zu antworten.

  • Wenn ihr nur eine Sache an unserer Organisation ändern könntet, was wäre das und warum?
  • Was hast du seit unserem letzten Gespräch gelernt?
  • Was hat dich seit unserem letzten Gespräch herausgefordert?
  • Was glaubst du, fehlt unserem Produkt? Hast du Ideen, wie wir es verbessern könnten?
  • Wie fühlst du dich an deinen Arbeitstagen?
  • An welchen Fähigkeiten möchtest du weiter arbeiten?

Für Mitarbeitende: Fragen für das 1:1 mit der Teamleitung

Teammitglieder können Schwierigkeiten haben, das Beste aus Meetings mit ihrer Teamleitung herauszuholen, wenn sie schüchtern sind, neu im Unternehmen oder schlechte Erfahrungen mit früheren Arbeitgebenden gemacht haben. Ihr könnt ihnen Beispielfragen wie die folgenden mitgeben, damit sie sich ermutigt fühlen, Fragen zu stellen und ihre Meinung zu teilen.

Es ist empfehlenswert, dass Mitarbeitende vorab eigene Punkte zur 1:1-Agenda hinzufügen. Diese Vorbereitung macht Gespräche produktiver und kollaborativer, weil die andere Person Zeit hat, sich auf die Themen einzustellen.

Teamleads können Mitarbeitenden vor dem Meeting auch positives Feedback zu ihren Agendapunkten geben, um eventuellen Bedenken entgegenzuwirken.

  • Ich habe Schwierigkeiten mit meinen Aufgaben, weil ich mit persönlichen Herausforderungen zu kämpfen habe. Könntest du mir helfen, Wege zu finden, meine Arbeitslast auszubalancieren?
  • Ich wollte schon immer andere Mitarbeitende coachen. Da wir jetzt jemanden im Vertrieb neu eingestellt haben, könnte ich die Verantwortung für deren Einarbeitung übernehmen?
  • Ich bin nicht sicher, ob [Kollegin/Kollege] und ich als Arbeitspartner für dieses Projekt gut zusammenpassen. Denkst du, ich könnte mehr unabhängig arbeiten?
  • Ich habe das Gefühl, dass ich zu viel Zeit für dieses Projekt aufwende und meine anderen Aufgaben vernachlässigt werden. Gibt es eine effizientere Möglichkeit für mich, beizutragen?

Die langfristigen Vorteile effektiver 1:1-Meetings

Wenn regelmäßige 1:1-Check-ins Teil eures kontinuierlichen Leistungsmanagements sind, könnt ihr folgende Vorteile erwarten:

  • Höhere Produktivität. Strukturierte 1:1s helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen, schnell Lösungen zu finden und insgesamt effektiver zu arbeiten.
  • Zeitersparnis. Führungskräfte verbringen weniger Zeit mit der Überwachung der Belegschaft, da Teamleads bereits regelmäßige Updates erhalten und dokumentieren.
  • Mehr Transparenz. Wenn Mitarbeitende ermutigt werden, offen über ihre Bedürfnisse zu sprechen, erhaltet ihr ehrlichere Einblicke zur Verbesserung der Organisation.
  • Ein reichhaltigerer Performance-Zyklus. Mitarbeitende und Teamleads gewöhnen sich daran, offen miteinander zu sprechen. Sie fühlen sich wohl beim Feedback-Austausch und bei leistungsorientierten Gesprächen. Sie werden auch besser darin, die richtigen Fragen für Performance Reviews zu stellen.
  • Mehr Inklusion. 74 % der Mitarbeitenden sagen, sie würden davon profitieren, wenn Unternehmen in ihrem bevorzugten Kommunikationsstil mit ihnen interagieren. Regelmässige Check-ins helfen Teamleads, ihr Team besser zu verstehen und Sprache und Ansatz anzupassen.
  • Verbesserte Soft Skills. Je mehr 1:1s zur Selbstverständlichkeit werden, desto besser wird jede Person im Kommunizieren, Zuhören, Zusammenarbeiten und im Offen-Sein für andere.

Leapsome unterstützt Teams mit 1:1-Meetings

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Unsere gebrauchsfertige Vorlage für 1:1-Meetings hilft euch, sofort bedeutungsvollere Check-ins zu führen

1:1-Meetings sind essenziell für Wachstum, aber nur wenn sie produktiv, kollaborativ und gut strukturiert sind. Leapsome Meetings hilft Teams, konsistente, bedeutungsvolle 1:1s zu führen, die Mitarbeiterentwicklung und Geschäftserfolg fördern.

Integriert in unsere umfassende Plattform mit Reviews, Goals, Surveys und Learning (sowie einem HRIS für HR-Kernfunktionen) bündelt Leapsome alle Leistungs-, Engagement- und Entwicklungsdaten an einem Ort. So können Teamleads sich leicht vorbereiten und fokussiert bleiben. KI-gestützte Zusammenfassungen erfassen wichtige Diskussionspunkte und Entscheidungen und helfen Teams, smarter zu arbeiten.

Weil Leapsome weiß: 1:1-Meetings sind keine blossen Aufgaben. Sie sind wichtige Räume für Unterstützung, Feedback und echte Wirkung.

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Häufige Fragen zum Zweck von 1:1-Meetings

Welche Tipps gibt es für Teamleads, um 1:1-Meetings mit Zweck zu führen?

Egal ob ihr neu als Teamlead seid oder einfach wertvollere Check-ins leiten wollt: Hier sind unsere wichtigsten Tipps für zielgerichtete 1:1s:

  • Erstellt eine Agenda und macht sie der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter vorab zugänglich, damit sie sich vorbereiten können.

  • Stellt offene Fragen (und ermutigt die Mitarbeitenden, eigene einzubringen), um eine wechselseitige, kollaborative Diskussion zu fördern.

  • Praktiziert aktives Zuhören, indem ihr genau darauf achtet, was die andere Person sagt, und ihre Punkte anerkennt, wenn ihr antwortet.

  • Bleibt offen, während ihr zuhört, denn ihr versteht möglicherweise nicht die Hintergründe für kürzliche Herausforderungen.

  • Berücksichtigt Zeitzonen und Terminpläne, damit ihr Meetings abhaltet, wenn die andere Person am besten fokussieren kann.

Wie vermeide ich typische Fallstricke bei 1:1-Meetings?

Typische Fallstricke sind: 1:1s als reine Status-Updates nutzen, Meetings ausfallen lassen, zu seltene Meetings und mangelnde Klarheit. So löst ihr diese Probleme:

  • 1:1s als Status-Update-Meetings nutzen. Stellt die Person und ihr Befinden in den Mittelpunkt, nicht Projekte oder Aufgaben. Wenn ihr über Projekte sprecht, macht sie nicht zum Hauptthema.
  • Meetings ausfallen lassen. Zeigt, wie viel ihr 1:1-Meetings schätzt, und vermeidet Absagen so weit wie möglich, auch bei hoher Arbeitslast und konkurrierenden Prioritäten.
  • Zu seltene 1:1s. Vereinbart einen festen Termin in jedem Zeitraum, damit ihr immer eine reservierte Zeit habt. Unregelmässige Check-ins bieten weniger Unterstützung und lösen Probleme seltener zeitnah.
  • Mangelnde Klarheit. Bereitet eure Meeting-Agenda mit einem Tool wie Leapsome Meetings vor, ermutigt Mitarbeitende, eigene Agendapunkte hinzuzufügen, erstellt eine konsistente Vorlage für euer Unternehmen und gewinnt das Team für den Wert von 1:1s.

Diese Probleme zu kennen und zu vermeiden ist wichtig: Ineffektive Praktiken können dazu führen, dass Teammitglieder sich von Meetings zurückziehen oder sogar das direkte Gespräch mit ihrer Teamleitung meiden.

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Verfasst von

Marta Gomez-Taylor

Marta Gomez-Taylor is an HR tech writer focused on employee enablement, inclusive workplaces, and the tools shaping the future of work.

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