Die 10 wichtigsten Vorteile von Mitarbeiterengagement-Umfragen

Wusstet ihr, dass sich 2023 laut Gallup-Forschung nur 23% der Mitarbeitenden weltweit an ihrem Arbeitsplatz engagiert fühlten? Bei europäischen Beschäftigten sinkt diese Zahl sogar auf 13%.*
Derselbe Gallup-Bericht zeigt, dass US-Mitarbeitende besser abschneiden: 31% gaben an, bei der Arbeit engagiert zu sein. Allerdings ist diese Zahl seit 2020 rückläufig.
In derselben Umfrage gaben viele Menschen an, dass sie:
- Für das Wochenende leben
- Bei der Arbeit auf die Uhr schauen
- Die Arbeit nur als Gehaltsscheck sehen
Mitarbeiterengagement ist also ein enormes Problem für Einzelpersonen und die Unternehmen, für die sie arbeiten. Wenn Menschen ihre Arbeit nicht als sinnvoll empfinden, leidet davon alles: Produktivität, Mitarbeiterbindung und das persönliche Wohlbefinden. 2022 erlebten 44% der Mitarbeitenden weltweit regelmäßigen Stress am Arbeitsplatz, ein Allzeithoch.
Die gute Nachricht: Mit einer Umfrage zum Mitarbeiterengagement könnt ihr die Herausforderungen eurer Mitarbeitenden verstehen und euer Unternehmen zu einem Ort machen, an dem sich alle gehört und wertgeschätzt fühlen. Das steigert Produktivität, Leistung und Zufriedenheit.
Damit ihr versteht, was Umfragen zum Mitarbeiterengagement sind und wie sie euch helfen können, behandeln wir im Folgenden:
- Was eine Umfrage zum Mitarbeiterengagement ist
- Warum Mitarbeiterbefragungen wichtig sind
- Die 10 wichtigsten Vorteile von Umfragen zum Mitarbeiterengagement
*Gallup, 2023
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Was ist eine Umfrage zum Mitarbeiterengagement?
Umfragen zum Mitarbeiterengagement sind Fragebögen, mit denen Unternehmen messen können, wie engagiert, motiviert und zufrieden sich ihre Mitarbeitenden fühlen. Sie enthalten sorgfältig entwickelte Fragen zur Engagement-Umfrage, die die Einstellung der Mitarbeitenden zu ihrer Arbeit und zum Unternehmen erfassen.
Während Engagement-Umfragen früher mit Papierfragebögen oder persönlich durchgeführt wurden, sind Online-Umfragen über Tools wie Leapsome zur neuen Norm geworden. Sie erleichtern die Durchführung, schützen die Anonymität und ermöglichen aussagekräftige Analytics.
Führungskräfte nutzen Umfragen zum Mitarbeiterengagement, um Einblicke in zentrale Engagement-Treiber, hemmende Faktoren und die allgemeine Employee Experience im Unternehmen zu gewinnen. Es empfiehlt sich, Engagement-Umfragen durch weitere Befragungsformate zu ergänzen. Zum Beispiel helfen Pulsbefragungen dabei, Stimmungen und Arbeitsmoral schnell einzuschätzen, und Wohlbefindens-Umfragen helfen euch, Stressauslöser zu identifizieren und gezielt Unterstützung für eure Teams anzubieten.

Engagierte Mitarbeitende sind produktiver und arbeiten besser zusammen
Bei der Erstellung von Engagement-Umfragen sollten Unternehmen folgende Bereiche berücksichtigen:
- Zufriedenheit mit der Arbeit
- Unternehmenstreue & Bleibeabsicht
- Zentrale Engagement-Treiber
- Herausforderungen der Mitarbeitenden
- Motivation zur Leistung
- Commitment zu Unternehmenszielen, Vorgaben & OKRs
- Zugehörigkeitsgefühl & Verbundenheit mit Kolleginnen und Kollegen
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Warum sind Mitarbeiterbefragungen wichtig?
Mitarbeiterbefragungen geben euch ein tieferes Verständnis eurer Belegschaft. Sie sind eine wichtige Brücke zwischen der Wahrnehmung von HR und Management auf der einen Seite und den tatsächlichen Gefühlen und Erfahrungen der Mitarbeitenden auf der anderen.
Unser Workforce Trends Report zeigt, dass eine entscheidende Lücke besteht: HR-Verantwortliche überschätzen deutlich, wie engagiert ihre Mitarbeitenden wirklich sind. Personalabteilungen schätzen, dass über die Hälfte ihrer Belegschaft vollständig engagiert ist. Doch weniger als ein Drittel der Mitarbeitenden bestätigt das.
Wie kommt es zu dieser Diskrepanz? Ein Grund: Nur ein Drittel der HR-Fachleute erfasst zentrale Fluktuations-, Abgangs- und Engagement-Metriken. Und von denen, die das Engagement tatsächlich erfassen, nutzen weniger als ein Drittel dafür dedizierte Umfragen.
Umfragen helfen euch, Daten zu sammeln und zu nutzen, um ein vollständigeres Bild von der Dynamik im Unternehmen und der Stimmung der Mitarbeitenden zu bekommen. Auf Basis von Umfrageergebnissen können Manager und HR-Teams gezielte Maßnahmen ergreifen, um das Arbeitsumfeld zu verbessern und so Produktivität und Arbeitszufriedenheit zu steigern.
Hier sind einige Beispiele, wie Umfragen helfen können:
- Eine Feedback-Schleife schaffen: Ihr könnt zum Beispiel eine Mitarbeiterbefragung nutzen, um Unzufriedenheit mit der internen Kommunikation aufzudecken. Die Umfrage könnte zeigen, dass sich viele Mitarbeitende bei Unternehmensentscheidungen nicht ausreichend informiert fühlen. Als nächsten Schritt könntet ihr konkrete Pläne für transparentere Kommunikationskanäle umsetzen, um Vertrauen und Arbeitsmoral zu stärken.
- Schulungsbedarf identifizieren: Stellt euer Unternehmen durch Umfragen fest, dass sich Mitarbeitende bei neuer Software oder fortschrittlichen Technologien überfordert fühlen, könntet ihr mit einem umfassenden Schulungsprogramm für digitale Kompetenzen reagieren. Das stärkt sowohl das Selbstvertrauen als auch die Produktivität.
- Einblicke in das Wohlbefinden am Arbeitsplatz: Mitarbeiterbefragungen können auch Trends wie hohe Stressbelastung sichtbar machen. Das könnte ein Signal sein, Wellnessprogramme und flexible Arbeitszeiten einzuführen, um Fehlzeiten und Burnout zu reduzieren.
Mitarbeiterbefragungen sind wichtige Gelegenheiten, echte Anliegen der Mitarbeitenden zu hören und konkrete Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten. So können Unternehmen nicht nur das Mitarbeiterengagement stärken, sondern auch eine Kultur des gegenseitigen Respekts, der offenen Kommunikation und des kontinuierlichen Wachstums fördern.

Mit Leapsome lassen sich angepasste, zielgerichtete Umfragen einfach erstellen und Muster in den Ergebnissen erkennen
Sind Mitarbeiterbefragungen wirksam?
Mitarbeiterbefragungen können eure Arbeitsplatzdynamik und das Engagement und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden deutlich beeinflussen. Wie wirksam sie sind, hängt jedoch davon ab, wie gut ihr die gewonnenen Erkenntnisse nutzt, um Probleme zu erkennen und anzugehen.
Führt ihr zu viele Umfragen durch oder nehmt keine Änderungen auf Basis des Feedbacks vor, riskiert ihr Umfragemüdigkeit oder macht euer Team skeptisch gegenüber dem Sinn der Befragungen.
Um eure Umfragen wirksam zu gestalten: Haltet sie kompakt, setzt sie gezielt ein und teilt mit euren Mitarbeitenden, was ihr gelernt habt und welche Maßnahmen ihr daraus ableitet.
Katie Bray, COO bei Flying Cat, empfiehlt, Umfragen auf einmal alle sechs Monate oder sogar einmal pro Jahr zu beschränken und die Fragen so gezielt zu stellen, dass ihr brauchbare, quantitative Daten erhaltet:
„Ich denke, eine Umfrage mit einem klaren Ziel ist sinnvoll, damit man leicht messbare Daten erhält. Nicht nur um aktuelle Ergebnisse zu analysieren, sondern auch um frühere Zeiträume zu vergleichen. Das ist schwierig, wenn man nur offene Fragen stellt. Trotzdem sollte man auch die Möglichkeit geben, qualitatives Feedback einzuholen, zum Beispiel mit der Frage ‘Habt ihr noch etwas hinzuzufügen?‘“
Anschließend empfiehlt Katie, je nach Teamgröße in einer Firmenbesprechung oder mit eurer Abteilung einen allgemeinen Überblick zu geben. Haltet eine kurze Präsentation zu den Ergebnissen, deren Bedeutung und euren geplanten Maßnahmen. Und „vergessen Sie nicht, allen für hilfreiche Rückmeldungen zu danken“.
Aus ihrer Erfahrung weiß Katie: „Ein durchdachter Einsatz von Umfragen, kombiniert mit fundierten Entscheidungen auf Basis der Daten, hilft dabei, das Team zu binden und zu motivieren.“
10 Vorteile von Umfragen zum Mitarbeiterengagement
Mitarbeiterbefragungen helfen Unternehmen, ihre Mitarbeitenden besser zu verstehen und wichtige Prozessänderungen vorzunehmen. So entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Mitarbeitende sich wirklich wohlfühlen.
Die Messung des Mitarbeiterengagements durch Umfragen kann insbesondere zu folgenden Ergebnissen führen:
- Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
- Zufriedenere Mitarbeitende
- Gesteigertes Wohlbefinden der Mitarbeitenden
- Verbesserte Mitarbeiterbindung
- Mehr Vertrauen und Empathie
- Mitarbeitende, die sich mit der Mission eures Unternehmens identifizieren
- Eine Gemeinschaft, in der sich alle gehört und wertgeschätzt fühlen
- Ein Gefühl der Loyalität gegenüber dem Unternehmen
- Bessere Leistung
- Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz
1. Höhere Mitarbeiterzufriedenheit
Mitarbeitende fühlen sich 31% produktiver, wenn sie bei der Arbeit zufrieden sind.
Unzufriedene Mitarbeitende hingegen zeigen häufig geringere Produktivität und Leistung. Oft fehlt ihnen die Motivation, in ihre berufliche Entwicklung zu investieren, neue Fähigkeiten zu erwerben, effektiv mit Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten oder guten Kundenservice zu liefern.
Mangelnde Zufriedenheit führt auch zu schlechter Mitarbeiterbindung, da die meisten unzufriedenen Mitarbeitenden aktiv nach neuen Möglichkeiten außerhalb ihres Unternehmens suchen. Zu den häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit gehören:
- Vergütung unterhalb des Marktdurchschnitts
- Eingeschränkte Karrieremöglichkeiten
- Probleme mit Führungskräften oder Kolleginnen und Kollegen
- Fehlende Wertschätzung oder Anerkennung
- Schlechte Work-Life-Balance
Es ist schwer, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern, ohne zu wissen, warum Mitarbeitende unzufrieden sind. Aber Umfragen zum Mitarbeiterengagement sind ein wirkungsvolles Mittel, um zu verstehen, wie viele Mitarbeitende unzufrieden sind und welche Faktoren dazu beitragen. So könnt ihr gezielte Veränderungen in eurem Unternehmen anstoßen.
💡Tipp: Employee Satisfaction Index (ESI) vs. eNPS
Erfahrt, wann ihr einen Employee Satisfaction Index einsetzen solltet, und entdeckt, wie sich die beiden Methoden auf Zufriedenheit, Weiterempfehlung und Mitarbeiterbindung auswirken.
2. Zufriedenere Mitarbeitende
Wusstet ihr, dass zufriedene Mitarbeitende 13% produktiver sind als unzufriedene? Sie sind in der Regel auch engagierter und tragen dazu bei, ein positives Arbeitsumfeld für alle zu erhalten.

Zufriedene Mitarbeitende fühlen sich wohl und wirken sich positiv auf ihr Arbeitsumfeld aus
Mitarbeiterbefragungen sind ein guter Weg, um zu verstehen, wie zufrieden Teammitglieder bei der Arbeit sind. Zum Beispiel messen eNPS-Umfragen die Mitarbeiterzufriedenheit, indem sie Mitarbeitende fragen, ob sie ihr Unternehmen Freunden, Familie und Bekannten als großartigen Arbeitgeber weiterempfehlen würden. Die Antwort erfolgt auf einer Skala von 0 bis 10.
So berechnet ihr euren eNPS-Wert aus den Mitarbeiterantworten:
- Promotoren (9–10): Mitarbeitende, die eine 9 oder 10 vergeben, sind sehr zufrieden mit eurem Unternehmen und würden es weiterempfehlen.
- Passive (7–8): Diese Mitarbeitenden sind mehr oder weniger zufrieden, haben aber wahrscheinlich noch Verbesserungswünsche und würden leicht zu einem anderen Arbeitgeber wechseln, wenn sich die Gelegenheit bietet.
- Detraktoren (0–6): Mitarbeitende, die euer Unternehmen mit 0 bis 6 bewerten, sind nicht zufrieden, werden wahrscheinlich kündigen und könnten euer Unternehmen negativ weiterempfehlen.
Sobald ihr eure Umfrageergebnisse gesammelt und ausgewertet habt, zieht den Prozentsatz der Detraktoren vom Prozentsatz der Promotoren ab, um euren eNPS-Wert zu ermitteln. Passive müssen nicht in die Berechnung einbezogen werden. Je höher der Wert, desto besser.
Wenn zum Beispiel 50% eurer Mitarbeitenden Promotoren sind und 10% Detraktoren, beträgt euer eNPS-Score 40.
💡 Wenn ihr den eNPS-Wert eures Unternehmens ermitteln und die Verfolgung von Teamzufriedenheit und Unternehmenskultur effizienter gestalten möchtet, führt Umfragen zum Mitarbeiterengagement mit Leapsome durch.
Mit unserer gebrauchsfertigen Vorlage spart ihr Zeit, automatisiert den gesamten Prozess und gewinnt gleichzeitig tiefgehende Einblicke ins Mitarbeiterengagement.
3. Gesteigertes Wohlbefinden der Mitarbeitenden
Wenn Mitarbeitende regelmäßig Überstunden machen oder keine Unterstützung bei ihrer beruflichen Entwicklung erhalten, kann darunter ihr mentales und körperliches Wohlbefinden sowie ihre Motivation und ihr Engagement leiden.
Für Berufstätige kann es außerdem schwierig sein, aus einem Kreislauf von schlechter Gesundheit und beruflicher Frustration herauszukommen: Unzufriedenheit macht es schwerer, die Motivation aufzubringen, Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren.
In Employee Enablement und Wohlbefinden zu investieren sollte für Unternehmen, denen ihre Mitarbeitenden am Herzen liegen, höchste Priorität haben. Denn Menschen sind entscheidend für den Unternehmenserfolg.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie Engagement-Umfragen das Wohlbefinden der Mitarbeitenden stärken können:
- Direkte Fragen stellen: Ohne zu persönlich zu werden, könnt ihr Mitarbeitende fragen, ob sie das Gefühl haben, ausreichend Zeit für Selbstfürsorge und Hobbys außerhalb der Arbeit zu haben. Das ist ein guter Wohlbefindens-Indikator.
- Zwischen den Zeilen lesen: Engagement-Umfragen können Wohlbefindensprobleme manchmal auch implizit aufzeigen. Wenn eine Person, die zuvor sehr engagiert war, plötzlich Anzeichen starker Demotivation zeigt und distanziert wirkt, könnte das ein Hinweis auf Probleme mit der mentalen Gesundheit sein.
Ihr könnt auch ein 1:1-Meeting mit Mitarbeitenden vereinbaren, um zu klären, ob sie zusätzliche Unterstützung benötigen. Nutzt dafür unsere 1:1-Meeting-Vorlage.
4. Verbesserte Mitarbeiterbindung
Mehr als 47 Millionen US-Beschäftigte kündigten 2021 ihren Job. Und trotz Rezessionsängsten und Entlassungen im Jahr 2022 blieb der Arbeitsmarkt heiß umkämpft.
Die Zeiten, in denen Mitarbeitende 10 bis 15 Jahre bei demselben Unternehmen blieben, sind vorbei. Angesichts der vielen Möglichkeiten, einschließlich flexibler Remote-Optionen, suchen Mitarbeitende woanders, wenn sie sich nicht engagiert fühlen.
Den Verlust talentierter Mitarbeitender zu verkraften ist für Unternehmen eine große Herausforderung. Die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf Kultur und Moral. Laut Gallup können die Kosten für die Ersetzung einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters zwischen dem Halben und dem Doppelten des Jahresgehalts liegen. Zu den damit verbundenen Kosten gehören:
- Recruiting
- Einarbeitung und Training
- Onboarding
- Produktivitätsverlust
- Verlust von institutionellem Wissen
Da geringes Engagement dazu führen kann, dass Mitarbeitende anderswo nach Möglichkeiten suchen, können Umfragen helfen, die Gründe für mangelndes Engagement aufzudecken. Und auf Basis dieser Erkenntnisse könnt ihr entscheiden, was euer Unternehmen tun kann, um die Situation zu verbessern und Talente zu halten.
Ihr könntet zum Beispiel fragen: „Bist du mit deiner aktuellen Vergütung zufrieden?“ oder „Kannst du dir vorstellen, in einem Jahr noch bei uns zu arbeiten? Warum?“
Erhaltet ihr viele negative Antworten, ist das kein gutes Zeichen für die Bindungsrate. Es lohnt sich, Themen wie Vergütung und Karriereplanung in Performance Reviews zu vertiefen, den Vergütungsplan zu überdenken und in Entwicklungsmöglichkeiten zu investieren.
💡 Nutzt Leapsomes Analyse-Funktion zur Fluktuationsvorhersage, um Flukturationsdaten zu verstehen, Problembereiche anzugehen und präventiv zu handeln, um Top-Talente zu halten.
Das Beste daran: Der Algorithmus verbessert sich mit der Zeit. Je mehr Engagement-Daten ihr sammelt, desto gezielter und relevanter werden die Erkenntnisse.
Wenn ihr für ein Remote- oder globales Unternehmen arbeitet, könnt ihr auch Fragen zu Remote-Arbeit in eure Umfragen integrieren, um Erkenntnisse zu gewinnen, die besser auf euren Kontext zugeschnitten sind.
5. Mehr Vertrauen & Empathie
Es ist eine Sache zu sagen, dass euch eure Mitarbeitenden wichtig sind. Etwas anderes ist es, das auch zu zeigen. Aussagen wie „Meldet euch, wenn ihr Probleme habt!“ oder „Wir sind immer für euch da!“ bleiben wirkungslos, wenn die Anliegen eurer Mitarbeitenden unbeantwortet bleiben.
Dabei glauben 86% der Beschäftigten, dass ihre Arbeitgeber ihnen nicht fair oder gleichwertig zuhören. Und 63% haben das Gefühl, dass ihre Meinungen irgendwann ignoriert wurden. Unabhängig davon, welche Probleme eure Mitarbeitenden haben und an wen sie sich wenden: Es ist wichtig, wirklich zuzuhören und zu zeigen, dass es euch wichtig ist.
Während sich manche Mitarbeitende wohl fühlen, persönliche oder berufliche Probleme direkt mit ihrer Führungskraft zu besprechen, zögern viele dabei. Das bedeutet, dass Mitarbeitende ihre Anliegen oft nicht äußern und sich mit der Zeit immer mehr zurückziehen.
Anonyme Mitarbeiterbefragungen helfen dabei, dass sich alle gehört fühlen, und liefern echtes Feedback von allen Teammitgliedern, auch von den zurückhaltenderen.
Um aber eine wirklich vertrauensvolle Beziehung aufzubauen, reicht Zuhören allein nicht aus: Ihr müsst auf Basis des Feedbacks aus den Umfragen zum Mitarbeiterengagement konkrete Maßnahmen ergreifen und eure Systeme und Prozesse weiterentwickeln.
6. Mitarbeitende, die sich mit der Unternehmensmission identifizieren
Eine starke Unternehmensmission kann Mitarbeitende enorm motivieren. Wenn alle Mitarbeitenden eure übergeordneten Unternehmenswerte und -pläne kennen und mittragen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich erfüllt, selbstbewusst und dem Wachstum des Unternehmens verpflichtet fühlen.
Schließlich gilt: Eure Unternehmensmission sollte nicht nur auf eurer Website stehen. Sie sollte euer gesamtes Team zusammenführen und den Mitarbeitenden im Alltag Orientierung und Richtung geben.

Mitarbeitende, die sich mit der Unternehmensmission identifizieren, fördern eine positive Arbeitskultur
Engagement-Umfragen sind ein hervorragendes Mittel, um herauszufinden, ob sich eure Mitarbeitenden mit der Unternehmensmission verbunden fühlen. Wenn viele angeben, dass sie diese nicht verstehen oder sich nicht damit identifizieren können, wird eure Vision möglicherweise nicht klar genug kommuniziert. Es könnte auch ein grundlegenderes Problem vorliegen, etwa ein ungesundes Arbeitsumfeld.
7. Eine Gemeinschaft, in der sich alle gehört und wertgeschätzt fühlen
Es ist schwer, im Arbeitsumfeld engagiert zu sein, wenn man das Gefühl hat, dass Führung und HR sich nicht für die eigene Meinung interessieren. Gerade bei der wachsenden Verbreitung von Remote-, globalen und hybriden Teams ist es entscheidend, die Teamkommunikation bewusst zu gestalten und sicherzustellen, dass sich Mitarbeitende wertgeschätzt und gehört fühlen.
Stellt euch vor: Ein Softwareentwicklungsteam meldet seinem Manager wiederholt ein Problem mit dem Tech-Stack, doch der Manager unternimmt nichts. Nach einigen Monaten eskaliert das Problem und sorgt in anderen Abteilungen für Unmut und Konflikte. Das Team ist verständlicherweise frustriert und enttäuscht, weil seiner Meldung nicht rechtzeitig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Die Realität ist: Manager sind oft beschäftigt und haben viele Verantwortlichkeiten. Selbst wenn sie 1:1-Meetings mit allen Teammitgliedern führen (was wir als Best Practice empfehlen), können wichtige Informationen untergehen. Manchmal werden relevante Informationen nicht rechtzeitig an das HR-Team weitergegeben.
Umfragen zum Mitarbeiterengagement helfen Führungsteams, auch bei vollen Terminkalendern Daten von vielen Mitarbeitenden zu sammeln. Und wenn ihr ein Tool wie Leapsome einsetzt, können verschiedene Teamleitungen einfach auf die benötigten Informationen zugreifen und Maßnahmen zur Verbesserung interner Prozesse einleiten.
Das Beste daran: Wenn Mitarbeitende sehen, dass das Management Prozesse auf Basis ihres Feedbacks verändert und optimiert, fühlen sie sich deutlich stärker gehört und wertgeschätzt.
8. Loyalität gegenüber dem Unternehmen
Engagierte Mitarbeitende, die sich dem Unternehmen zugehörig fühlen, sind weniger geneigt, woanders einen neuen Job anzutreten.
Die meisten Menschen wollen ihre Stelle eigentlich gar nicht verlassen. Ein neuer Job ist oft stressig, unbequem und mit Unsicherheit verbunden. Mitarbeitende kündigen häufig, weil ihnen in ihrem aktuellen Unternehmen etwas Wichtiges fehlt.
Wenn Mitarbeitende Zeit und Energie in ihre Arbeit investiert haben und eine Zukunft im Unternehmen sehen, bleiben sie tendenziell langfristig.
Indem ihr Mitarbeiterbefragungen durchführt und Feedback einholt, zeigt ihr, dass euch die Erfahrungen und Perspektiven eurer Mitarbeitenden wirklich wichtig sind. Wenn Mitarbeitende sehen, dass ihr euch ernsthaft um sie bemüht und wollt, dass sie bleiben, entwickeln sie eine echte Loyalität gegenüber dem Unternehmen und werden im besten Fall sogar zu Markenbotschaftern.
9. Bessere Leistung
Mitarbeiterengagement und hohe Leistung gehen Hand in Hand: Engagement schafft ein optimales Umfeld für Leistung, und hohe Leistung steigert wiederum das Engagement der Teammitglieder.
Daten zeigen, dass engagierte Mitarbeitende zuverlässiger erscheinen und schlicht mehr leisten, mit bis zu 23% mehr Produktivität und 81% weniger Fehlzeiten.

Engagierte Mitarbeitende arbeiten produktiver
Umfragen zum Mitarbeiterengagement helfen euch, die Leistung eurer Mitarbeitenden zu steigern. Sie bieten einen geschützten Raum außerhalb von 1:1s, in dem Teammitglieder ausdrücken können, was sie daran hindert, ihr Bestes zu geben. Zum Beispiel fehlt es vielleicht an der richtigen Ausrüstung, oder es gibt zwischenmenschliche Spannungen im Team.
Denkt dabei stets daran: Umfragen zum Mitarbeiterengagement zu versenden reicht allein nicht aus. Um die Leistung eurer Mitarbeitenden spürbar zu verbessern, müsst ihr die gewonnenen Daten auswerten und konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und das Team zu Bestleistungen zu motivieren.
10. Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz
Wenn Mitarbeitende unengagiert und unzufrieden sind, fühlen sie sich häufig körperlich und mental erschöpft. Das erhöht das Risiko von Arbeitsunfällen. Tatsächlich verzeichnen Unternehmen mit geringem Engagement 64% mehr Sicherheitsvorfälle.
Während Unternehmen aller Branchen Sicherheit priorisieren sollten, ist das Risiko in Branchen wie Bau, Landwirtschaft, Gesundheitswesen, Fischerei und Forstwirtschaft besonders hoch.
Mitarbeiterbefragungen liefern Informationen, die dazu beitragen können, Arbeitsplätze deutlich sicherer zu machen. Mitarbeitende teilen in einer Umfrage möglicherweise leichter mit, dass sie sich überlastet fühlen, als dies direkt vor Kolleginnen und Kollegen oder ihrer Führungskraft zu sagen.
Wenn das Unternehmen spezifische Sicherheitsbedenken hat, können entsprechende Fragen in regelmäßige Mitarbeiterbefragungen integriert werden. Offene Kommunikation führt zu weniger Sicherheitsvorfällen und einem engagierteren Arbeitsumfeld. Umfragen zum Mitarbeiterengagement sind dabei ein entscheidender Hebel.
Verbessern Umfragen das Mitarbeiterengagement?

Mit Leapsome Trends in Umfragedaten erkennen: über verschiedene Teams, Standorte und Fragetypen hinweg
Umfragen zum Mitarbeiterengagement durchzuführen zeigt, dass euch die Erfahrung eurer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz wichtig ist, und hilft, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Aber Engagement zu verbessern endet nicht bei Umfragen. Ihr müsst Umfrageergebnisse in konkrete Maßnahmen umwandeln.
Die Mitarbeiterengagement-Umfragen von Leapsome vereinfachen den Einrichtungsprozess und helfen euch mit modernsten Analytics, datengestützten Erkenntnissen und einem übersichtlichen Dashboard dabei, Ergebnisse in die Tat umzusetzen. Leapsome AI kann euch sogar dabei helfen, Feedback zusammenzufassen und nächste Schritte zu planen. Dafür werden Trends in Umfrageantworten schnell sichtbar gemacht, Sentiment-Analysen durchgeführt und umsetzbare Empfehlungen für relevante Initiativen generiert.
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